Die verheerenden Waldbrände in Griechenland sind laut Medienberichten weitgehend unter Kontrolle. Die Anzahl der Opfer beläuft sich aktuell auf 74. Die Behörden gehen davon aus, dass diese Anzahl noch ansteigt, da viele Menschen noch vermisst werden.
Besonders betroffen ist die Hafenstadt Rafina, östlich von Athen. Besonders schwerwiegend sind die Schäden im Stadtteil Mati. Dort sind viele Rettungshelfer vor Ort, welche nach Verletzten in den ausgebrannten Häusern suchen. Die EU hat eine umfassende Hilfe für die betroffenen Regionen organisiert. Aus Zypern kamen Feuerwehrleute zu Hilfe und Italien schickten zwei Löschflugzeuge in die betroffenen Gebiete.
Die Küstenwache, Fischer und Urlauber retteten 700 Menschen mit Schlauchbotten. Diese suchten an Stränden Schutz vor den Flammen. Viele Menschen mussten im Freien übernachten oder suchten Zuflucht in Autos und Sporthallen.
Reisende nach Griechenland und vor allem nach Athen sollten ihren Reiseveranstalter und die Fluggesellschaften kontaktieren um Informationenüber die aktuelle Lage zu erhalten. Weitere Informationsquellen sind die lokalen Medien und das Internet.